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Wolfgang Henning - Maler und Zeichner

1946

geb. in Leutkirch im Allgäu

1965- 1969

handwerkliche Ausbildung im Atelier des Vaters dem Maler Erwin Henning. Von früher Jugend an persönliche Begegnungen und künstlerische Anregungen durch Kollegen des Vaters wie Hajek, Kerkovius und besonders Grieshaber.

1969-1975

Studium an der Staatl. Akademie der bildenden Künste bei den Professoren Herbert Kitzel ( Meisterschüler) und Horst Egon Kalinowski.

1978

Rom-Preis verbunden mit einem einjährigen Stipendium in der Villa Massimo Rom.

1980

Kulturpreis (Förderpreis) der Städte Ravensburg und Weingarten.

1980/81

Reisen u.a. nach Venezuela, Florida und New York.

1983/84

Lehrstuhlvertretung Prof. Kalinowski an der Staatl.Akademie der bildenden Künste Karlsruhe.

 
 

Lebt und arbeitet freischaffend in Karlsruhe-Durlach und Leutkirch.

www.wolfgang-henning.de

 

Mitglied im Deutschen Künstlerbund, Künstlerbund Baden-Württemberg, BBK Karlsruhe, der Sezession Oberschwaben Bodensee (als Juror und im Vorstand bis zu deren Auflösung) und Mitglied (z.T.als Juror) in der Sezession München (1995 ausgetreten). Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.


Arbeiten in öffentlichen Sammlungen: Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Stuttgart Grafische Sammlungen der Staatsgalerie Stuttgart Regierungspräsidien Karlsruhe, Tübingen und Freiburg Landkreis Ravensburg Städt. Sammlungen Karlsruhe, Leutkirch, Stuttgart, Ravensburg, Tuttlingen, Biberach/Riß usw. Sammlung Diethelm Lütze, Sindelfingen Sammlung der Kreissparkasse Ravensburg und der Girokasse Stuttgart sowie in zahlreichen privaten Sammlungen.

Peter Renz über Wolfgang Henning „…eine Bildwelt von unverwechselbarer Originalität. Die Lust, Ernst und Spiel, das Mögliche und das Wirkliche auslotend, ohne Beschönigung – und doch mit der warmen Herzlichkeit des Humors. Und nicht zuletzt: aus dieser Kunst spricht vor allem eine Liebe zum Dasein. Bei aller verbliebenen Fremdheit, die uns reizt, bei aller Ironie, die uns schmunzeln lässt, bei aller unbeschönigenden Deutlichkeit, die uns nachdenklich stimmt: In der Welt dieser Bilder könnte man sich näher kommen.“

Dr. Kirsten Voigt über Wolfgang Henning:: „…– eine unzweideutige Sprache. Sie erzählt von einmaligen, exemplarischen Exemplaren der Gattung Mensch – und die wunderbaren, anspielungsreichen Titel unterstreichen dies: „Ein seltsamer Heiliger“, „Resignierender Sozi bei abnehmender Rötung“, „Emanuel Schikaneders ratloser Blick“, „Kritischer Betrachter eines Bildes von W.H.“, „Mutant – der Weisheit ein Stückchen näher“ u.s.w.. .“Henning agiert – und insofern ist das Wort „erzählen“ für diese Bilder erlaubt – als poetischer Maler. Und mitunter zitieren die Werktitel den Sprachduktus des Volks-Märchens – „Dem Mond sein Schwesterlein“, „Mamutschkas Suche nach Glück“. Alle diese Figuren sind Gewordene, es ging oder geht mit und in ihnen etwas vor, es ging vieles dem Bild voraus, bevor sie eintraten: und zwar die Farbe.“

© Galerie Knecht und Burster, 2019