Isa Dahl
2023 wurde Isa Dahl mit dem Oberschwäbischen Kunstpreis für ihr bisheriges malerisches Werk ausgezeichnet. Unverkennbarer Wiedererkennungseffekt ihrer Malerei ist das leuchtende Tiefenlicht ihrer abstrakten Bildräume, der Komplexität aus dem Wechselspiel von Dynamik und Ruhe ihrer Kompositionen. Die konsequente Auseinandersetzung mit dem Tondo, dem runden Bildformat, das seit über zwanzig Jahren einen festen Bestandteil ihres Werks bildet, ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Künstlerin. Die Auseinandersetzung mit dem Rundformat findet ihren Ausgangspunkt in der Zeit in Florenz, als Isa Dahl 1995 den Villa Romana-Preis erhielt.
Christoph Bauer schreibt im Katalog „Es lebe die Malerei!“, der 2018 anlässlich der Ausstellung Isa Dahls im Kunstmuseum Singen erschien:“…Es ist nicht zuletzt diese bewegende Kraft, die uns Betrachter einnimmt für die lustvolle Souveränität, mit der Isa Dahl ihre Werke in einem Zug gestaltet – und dabei stets offen bleibt für die »wunderbaren« ( Isa Dahl ) Möglichkeiten ihrer prunkenden Malerei. Der Malerin gelingt das schwierige, äquilibristische Unterfangen, die klassischen Mittel der Malerei zu verbinden mit der Modernität zeitgemäßer Wahrnehmung.“
In Wien eröffnet von 05. bis 13. Oktober 2024 die internationale Kunstmesse FAIR FOR ART VIENNA.
Dort werden ihre aktuellsten Papierarbeiten und Bildobjekte in einer umfangreichen Präsentation von der Galerie Alfred Knecht gezeigt.
Vorallem die Passanten auf ihren alltäglichen Wegen durch die weiten urbanen Räume und auf langen, lichtdurchfluteten Treppen beschäftigtt sie in diesem neuen Werk-Zyklus.
Um die räumliche Wirkung zu betonen, hat sie hierfür das klassische Bildformat beschnitten.
So entsteht eine eigene Welt, die zusammen mit der transparenten und mehrschichtigen Farbgebung eine besondere Dreidimensionalität erreicht.
Daniel Wagenblasts Ausgangspunkt in den Skulpturen ist das Holz, das er grob mit Kettensäge, Stechbeitel und Schnitzmesser bearbeitet. Mit einem plakativen und reinen Farbauftrag unterstreicht er anschließend die Dreidimensionalität und Konturen in den Arbeiten. Thematisch beschäftigt sich der Künstler oftmals mit der Realität, die ihn umtreibt. Er greift alltägliche Situationen auf und lässt mit purer Lust am Handwerk stereotype, menschliche Figuren entstehen, wie z.B. Weltenfahrer, Taxidriver oder Handfiguren. Oberflächen werden rau gelassen, Motive vereinfacht, Proportionen verändert. Die Skulpturen von Wagenblast entwickeln so eine Unmittelbarkeit in ihrer Betrachtung, es lohnt sich ein Blick ins Detail.
© Galerie Knecht und Burster, 2019