Nina Laaf

gentle touch

16. Januar - 24. April 2021

Presseinformation

SWR2 Hörbeitrag von Marie-Dominique Wetzel zum Galerientag Karlsruhe am 16.01.2021

Audioguide zur Ausstellung
Birgit Reich | KUK produzierte mit Nina Laaf einen Audioguide, der ein akustisches Ausstellungserlebnis sowie einen Einblick in die Gedankenwelt der Künstlerin ermöglicht, gelistet bei den jeweiligen Werken bzw. Werkgruppen.

Teaser gemeinsam mit Birgit Reich, Nina Laaf und den Galeristen:innen Rita Burster und Alfred Knecht.

 

 

 

 

Wir freuen uns, Ihnen die erste gemeinsame Einzelausstellung gentle touch mit Arbeiten der Künstlerin Nina Laaf in der Galerie Knecht und Burster zu präsentieren.

Die Künstlerin arbeitet in ihren Arbeiten mit Strategien der Irritation, Verfremdung, der Kontextverschiebung und Infragestellung von Sehgewohnheiten. Laaf untersucht in ihrer künstlerischen Arbeit die Materialbeschaffenheit und dessen Grenzen, Schichtungen finden oftmals Einzug.

Ziel der Ausstellung sind Begegnungen. Durch die skulpturale Setzung von Lamelle auf Rille im Eingangsraum der Galerie mit einem großen Schaufenster interagiert der Außenraum mit dem Innenraum, Besucher:innen mit der Kunst, der Umgebung und miteinander – nahbar, erfahrbar. Ganz so wie der Titel der Ausstellung gentle touch – eine sanfte Berührung, nach der wir uns in den Corona Zeiten so sehnen.

Nina Laaf ist 1977 in Hilden geboren. Sie lebt und arbeitet in Karlsruhe und hat ihr Atelier in der Südstadt. 2017 beendete sie als Meisterschülerin bei Prof. Harald Klingelhöller ihr Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Sie studierte u.a. auch bei den Professoren:innen Silvia Bächli, John Bock und Ulla von Brandenburg. 2019 war die Künstlerin Stipendiatin an der Cité internationale des arts Paris und erhielt 2018 den Hanna Nagel Preis Karlsruhe.

 

Lamelle auf Rille

Die Skulptur wurde ortsbezogen für den Eingangsraum der Galerie entwickelt. Sie erinnert an alltägliche Situationen und Bilder in denen Schichtungen bzw. Serialität auftauchen. Lamelle auf Rille besteht aus einem Rohr in das fünf passgenaue Platten eingeführt werden und dadurch zum Stehen kommen. Die Platten unterscheiden sich in Materialität (Plexiglas, Lochblech, Metall lackiert) und Zuschnitt. Die Gliederung der Skulptur spiegelt den Außenraum und tritt in Dialog mit der Reihung von Autos auf den Parkplätzen vor der Galerie. Beim Betrachter:in werden verschiedenste Assoziationen geweckt, wie z.B. Fahrradständer, Materiallager o.ä. Die klare Setzung der Materialität und feinste Farbnuancen lassen jedoch keinen Zweifel, dass es sich hier nicht um ein Readymade handelt.

 

Audioguide zu Lamelle auf Rille

Bildobjekt

Audioguide:

Keramiken

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Siebdruck

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Fotos: Lukas Giesler